Zielsetzungen und Aufbau des Wettbewerbs

Das operationelle Programm EFRE 2014-2020 wurde am 16.10.2014 von der Europäischen Kommission genehmigt.

Der Wettbewerb RegioWIN soll dazu beitragen, dass die Verbesserung der Standortfaktoren in den funktionalen Räumen und Wirtschaftsstandorten des Landes als struktur- und regionalpolitische Daueraufgabe systematisch verfolgt wird.
RegioWIN ist ein wesentliches programmatisches Element der EFRE-Strategie des Landes für die Förderperiode 2014-2020. Für diese Förderperiode verfolgt die EU-Kommission mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) das Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“. Damit verbunden ist die Stärkung der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung, der Beteiligung von lokalen Akteur/-innen an der Planung von Projekten sowie die Umsetzung im Rahmen von integrierten territorialen Strategien. Die regionalen Akteur/-innen sind aufgefordert, ihre Raumschaft auf der Grundlage von Innovationsstrategien zur intelligenten regionalen Spezialisierung weiter zu entwickeln, um anknüpfend an identifizierten Stärken ihre Zukunftsfähigkeit zu verbessern.

Hier können Sie den Wettbewerbsaufruf RegioWIN und das Operationelle Programm EFRE  (Stand 04.02.2014) downloaden.

Wettbewerbsaufbau

Der Wettbewerb RegioWIN gliedert sich in zwei Phasen. In der ersten Wettbewerbsphase erarbeiten die regionalen Akteur/-innen „Regionale Strategiekonzepte“. Durch einen beteiligungsorientierten Ansatz wird eine gemeinsame Verständigung über die Stärken und Chancen des jeweiligen Raumes erreicht, die in geeignete Strategien mit einer gemeinsamen Zielsetzung für ein regionales Innovationsprofil mündet.
In der zweiten Wettbewerbsphase konkretisieren die Akteur/-innen die Strategiekonzepte zu „Regionalen Entwicklungskonzepten“ und entwickeln zuvor dargestellte Leuchtturmprojekte zu unmittelbar umsetzungsreifen Projekten weiter.

Die Fördermodalitäten gelten vorbehaltlich der Genehmigung des Operationellen Programms EFRE 2014-2020 und den damit verbundenen Verordnungen, Richtlinien und Leitlinien auf EU-, nationaler und Landesebene. Die Förderung steht damit unter EU- und Haushaltsvorbehalt.